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ThomasJenewein
Product and Topic Expert
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Das mmb Institut ist ein privates, unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut zum digitalen Lernen und untersucht bereits seit mehr als 20 Jahren die Entwicklungen im Bildungsbereich. Wie jedes Jahr wurden wieder die Geschäftszahlen von 37 Firmen der E-Learning Branche analysiert. Da die LEARNTEC, und damit die übliche Vorstellung der Ergebnisse, auf Mitte des Jahres verschoben wurde, hier meine Zusammenfassung.

Ich freue mich, dass wir wieder Platz 1 im Bereich “Tools” belegen. Die Teilnahme von SAP kombinierte SAP Training (digitale Lern-Inhalte wie über den SAP Learning Hub oder virtual Classroom, Beratung rund um digitales Lernen + Lern-Software wie SAP Enable Now) sowie SuccessFactors Learning (SAPs Lern-Management Software).  Hier ist der Link zur Studie. 

Im Gesamtranking ist SAP auf Platz 2 hinter dem Weiterbildungsanbieter WBS.

Meine Highlights:

  • Wie in den Vorjahren ist im Geschäftsjahr 2020 das „Anbieten bzw. Verkaufen von digitalen Lerninhalten und E-Learning-Kursen“ umsatzmäßig das dominante Geschäftsfeld der Branche, wobei, wie schon im Vorjahr 2019, zwei der umsatzstärksten Unternehmen mit diesem Geschäftsfeld ihren Haupt-Umsatz generieren.

  • Das Wachstum mit 16,2% gegenüber dem Vorjahr ist sicher stark auf die Pandemie zurück zu führen.

  • Das wieder auf dem zweiten Platz rangierende Geschäftsfeld „Verkauf bzw. Vermietung von E-Learning-Tools“ baut den Vorsprung gegenüber der „Erstellung von digitalen Lerninhalten“ auch in diesem Jahr noch weiter aus.

  • Insgesamt geht der Trend Richtung Standard E-Learning Inhalte.

  • Die vier umsatzstärksten Unternehmen haben ihr zentrales Handlungsfeld nicht im E-Learning, sondern in (klassischen) Weiterbildungsmaßnahmen (WBS), in der Unternehmens-Software (SAP) und im Verlagswesen (Haufe).

  • Wesentliche Player, wie Microsoft (MS Teams), Zoom und andere die in der Pandemie auch zum digitalen Lernen genutzt werden, fehlen.

  • Es fehlen auch einige der zunehmenden EdTech Startups wie Coachhub, Sharpist, Blinkist - einige davon sind massiv finanziert. Es gibt hier glücklicherweise viele sehr spannende junge innovative Firmen.


Natürlich ist ein Ranking schwierig, da die Grenzen von E-Learning immer mehr verschwimmen: digitales Lernen geschieht auch über Zusammenarbeit in sozialen Medien, beim Coaching, Mentoring, Podcasting etc. Insgesamt finde ich es jedoch ein sehr positives Zeichen, dass der Markt wächst.
Dies sage ich nicht nur als Unternehmensvertreter, sondern vor allem als Begeisterter für das Thema digitales Lernen.

Anbei auch nochmals die Aufschlüsselung und Entwicklung der Geschäftsfelder - mehr im Report.