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normanf
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Bevor ich näher auf die Thematik dieses Artikels eingehe, möchte ich zunächst kurz erklären, was Blockbounces eigentlich sind.

Wenn Blockbounces auftreten, dann wurden typischerweise E-Mails durch den Spam-Filter blockiert. Mögliche Gründe dafür sind:

  • Der Content enthält verdächtige Wörter; E-Mails die (im Textkörper, in der Betreffzeile oder im Versendernamen) unangebrachte Wörter enthalten, werden zumeist zurückgewiesen.

  • Das HTML-Format in der gesendeten E-Mail unterscheidet sich signifikant vom üblichen HTML-Standard.

  • Ein Empfänger hat einen Spam-Filter aktiviert und den Versender auf seine persönliche Spam-Liste gesetzt.

  • Der Versender wurde auf eine Blocklist gesetzt, was bedeutet, dass der Kontakt seinen Mailbox Provider darüber informiert hat, dass er eine empfangene E-Mail als Spam erachtet.

  • E-Mails werden von der Firewall des vom Empfänger benutzten Servers zurückgewiesen (insbesondere Firmenserver).


Die Ursache für die fehlerhaften T-Online Blockbounces, die nachfolgend in diesem Artikel erklärt werden, ist wahrscheinlich Punkt 1 oder 2 oder eine Kombination aus beiden Punkten aus der oben aufgeführten Liste möglicher Gründe.

Beim Versand von E-Mailkampagnen an t-online.de kann es vorkommen, dass Sie in Einzelfällen hohe Blockbounces für eine oder mehrere Ihrer E-Mailkampagnen sehen. Wenn Sie sich an die E-Mail Marketing Best Practices halten und zeitgemäßes E-Mail Marketing betreiben, dann ist die Ursache dafür in den meisten Fällen, dass durch den Spamfilter von T-Online eine Fehlklassifizierung für Ihre E-Mailkampagne vorliegt. Diese Fehlklassifizierung ist eine false-positive Meldung. Der Inhalt Ihrer E-Mailkampagne, Ihre Reputation als Versender oder andere Einflussfaktoren sind hier also nicht ausschlaggebend.

Eine typische Bounce-Message, die in solch einem Fall von T-Online zurückgemeldet wird, sieht in etwa wie folgt aus:

smtp;550 5.7.0 Message considered as spam or virus, rejected Your IP: xy.xy.xyz.xyz Mailhost: xyzxy.xyz.xyz.t-online.de Timestamp: 2023-08-18T12:53:59Z Expurgate-ID: 12345::123456789-E123456E-12X3XX4X/10/1234567890 Authenticator: 123456789ABCDEF Your message has been rejected due to spam or virus classification. If you feel this is inapplicable, please report the above error codes back to XYZ[at]XX.T-ONLINE.DE to help us fix possible misclassification. We apologize for any inconvenience and thank you for your assistance! Die Annahme Ihrer Nachricht wurde abgelehnt, da sie als Spam oder Virus eingestuft wurde. Sollten Sie dies als unzutreffend ansehen, senden Sie bitte obige Fehlercodes an XYZ[at]XX.T-ONLINE.DE, damit wir die Klassifizierung untersuchen koennen. Wir entschuldigen uns fuer etwaige Unannehmlichkeiten und bedanken uns fuer Ihre Unterstuetzung!

(einige Angaben in der obigen Bounce Message wurden aus Gründen des Datenschutzes und der Datensicherheit unkenntlich gemacht bzw. durch frei erfundene Zahlen- und Buchstabenfolgen ersetzt)

Die Bounce Messages und andere Details zu auftreten Bounces können Sie im Bounce Management sowie der E-Mailkampagnen Analyse Ihres Emarsys Accounts einsehen.

T-Online ist als Mailbox Provider ebenfalls in Ungarn unter der Domain t-online.hu tätig. Nach jetzigem Kenntnisstand treten die Fehlklassifizierungen, die in diesem Artikel erklärt werden, jedoch nur bei t-online.de auf.

Generell kommen diese Fehlklassifizierungen auch bei anderen Email Service Providern (ESP) und Omnichannel Marketing Anbietern vor, sodass auch Mitbewerber von Emarsys und deren Kunden von diesem Problem betroffen sind.

Proaktiv können Sie dem Auftreten dieser Bounces nicht vorbeugen, da es sich, wie oben beschrieben, um einen Fehler seitens T-Online handelt und Faktoren, auf die Sie Einfluss haben oder auf die Emarsys Einfluss hat, per se nicht fehlerhaft oder falsch konfiguriert sind. Nach der Kontaktaufnahme mit und der Berichtigung der Fehlklassifizierung seitens T-Online sollten diese Bounces nicht mehr vorkommen und Ihre Zustellungsrate sollte sich wieder auf dem gewohnten Niveau einpendeln.

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