Hier findest du 3 Projekte zur kalten Jahreszeit für Einsteiger:innen und Fortgeschrittene.
Die Materialien eignen sich für Workshops im informellen Bildungskontext oder Freiarbeitsstunden.
Die Videos erklären Schritt für Schritt, wie die Projekte gebaut werden. Besonders die Digitale Grußkarte und der Schneeflocken-Generator können dann individualisiert werden.
Ist das dein erstes Mal Programmieren mit Snap!, wirf doch einen Blick auf dieses Einführungsvideo:
https://youtu.be/ZCSQ5ycSHLY?si=swKL6o3W_HjaJDzf
Dort erhältst du einen Überblick darüber, wie du mit Snap! programmieren kannst und wie du deine Projekte abspeichern und mit anderen teilen kannst.
Das Abspeichern und Teilen wird auf dieser Lernkarte noch einmal genau erklärt:
https://dam.sap.com/mac/u/a/qk2gW6X?rc=10&doi=SAP1260370
Das erste Projekt eignet sich gut für Einsteiger:innen in Snap!. Es werden mithilfe von Grafikeffekten und einfachen Animationen digitale, interaktive Grußkarten erzeugt.
In den Karten nutzen wir Weihnachts- und Wintermotive. Solltest du Weihnachten nicht feiern oder eine Grußkarte für einen anderen Anlass benötigen, kannst du natürlich thematisch passende Hintergründe und Animationsideen dafür überlegen.
Ergebnis einer digitalen Grußkarte. Alonzo springt, wenn er angeklickt wird. Ein Yeti wechselt das Kostüm mehrmals, wenn er vom Mauszeiger betreten wird. Beim Drücken der Leertaste wird "Frohe Weihnachten" in einer zufälligen Farbe auf die Bühne geschrieben. Im Hintergrund ist eine Schneelandschaft und eine Tannenbaum zu sehen.
Ergebnis einer weiteren digitalen Grußkarte. Ein Stechpalmenzweig springt, wenn angeklickt. Der Yeti wechselt die Kostüme, ändert seine Größe und wendet einen Grafikeffekt an. Die Schneeflocke dreht sich und wird kleiner, wenn sie angeklickt wird. Darüber steht "Merry Christmas" geschrieben. Im Hintergrund ist eine Schneelandschaft zu sehen.
Folge der Videoanleitung, um eine eigene Digitale Grußkarte zu gestalten:
https://youtu.be/ZCSQ5ycSHLY?si=w8Qd4tFtYYoY_rDe&t=880
Lies die Lernkarte, um die einzelnen Ideen nachzuvollziehen (Animation durch mehrere Kostüme, Animation durch mehrere Bewegungen, Klänge abspielen, Hintergründe einfügen):
https://dam.sap.com/mac/u/a/wpzxHPq?rc=10&doi=SAP1260223
Wirf einen Blick auf das Lösungsprojekt aus der Video-Anleitung:
https://snap.berkeley.edu/snap/snap.html#present:Username=jadga&ProjectName=Projekt%20Weihnachtspost...
In diesem Projekt wird mithilfe von Klonen eine interaktive digitale Schneekugel erzeugt, die über die Lautstärke des Mikrofons oder die Neigungssensoren eines Mobilgeräts gesteuert werden kann.
Ergebnis des Schneekugel-Projekts
Die Schneeflocken sind Klone, die der Leitflocke folgen, die sich in einer bestimmten Geschwindigkeit vorwärts bewegt und vom Rand abprallt. Diese Geschwindigkeit wird nach jeder Bewegung ein wenig kleiner. Durch ein lautes Geräusch (Mikrofon-Lautstärke > 50) wie z.B. Blasen in das Mikrofon wird die Geschwindigkeit wieder auf den Maximalwert zurückgesetzt.
In diesem Video wird das Projekt Stück für Stück zum Mitprogrammieren gebaut:
https://youtu.be/ZCSQ5ycSHLY?si=p7yyYHbhC6TotCI7&t=2186
Auf diesen Lernkarten sind die einzelnen Schritte zum Nachlesen zu finden (ab Seite 7):
https://dam.sap.com/mac/u/a/wpzxHPq?rc=10&doi=SAP1260223
Neben dem Mikrofon kann die Geschwindigkeit z.B. auch über die Neigungssensoren eines Smartphones oder Tablets gesteuert werden.
Um auf diese zugreifen zu können, muss zuerst das "Mobile Device Sensors" Modul geladen werden. Darin ist nur ein Block enthalten, der Zugriff auf die Neigungssensoren gibt. Die x- und y-Neigungen entsprechen den Achsen auf der Snap!-Bühne, d.h. die x-Komponente misst die Neigung nach links und rechts, die y-Komponente die Neigung nach vorn und hinten.
Der Neigung-Block (rechts) kann über das Dateimenü -> Module (links) geladen werden. Er befindet sich im "Mobile Device Sensors" Modul.
Statt die Variable aufgrund der Lautstärke des Mikrofons zurückzusetzen und die Schneeflocken dadurch wieder zu beschleunigen, kann auch die Neigung des Handys oder Tablets verwendet werden. Das folgende Skript setzt "Wind" auf 30, immer wenn das Handy mehr als 45° nach links oder rechts geneigt wird (das entspricht einer Neigung von mehr als 50 bzw. weniger als -50 in x-Richtung).
Dieses Skript zeigt an, wie man die "Wind"-Variable über die Neigung eines Mobilgeräts zurücksetzen kann.
Dadurch kann das Projekt z.B. über das Handy gesteuert werden:
Schneekugel wird über die Neigung des Handys nach rechts aktiviert.
Dieses Lösungsprojekt enthält den gesamten Code für die Steuerung mit dem Mikrofon und dem Neigungssensor von Mobilgeräten:
https://snap.berkeley.edu/project?username=jadga&projectname=Schneekugel%2dDE
In diesem Projekt ist der schneide aus Block von Snap! im wahrsten Sinne des Wortes der Star. Er lässt uns Dreiecke so zurechtschneiden, dass sie mehrmals gestempelt und gespiegelt diese sternförmigen, schönen Schneeflocken erzeugen können.
5 Schneeflocken, die mit dem Schneeflocken-Designer erzeugt wurden. Die ersten 3 Schneeflocken haben ein Sechseck als Grundlage, die vierte ein Viereck, die letzte ein Zehneck.
In der Videoanleitung kannst du Schritt für Schritt die Programmierung des Schneeflocken-Designers nachvollziehen:
https://youtu.be/HMqelYdkhWE?si=TPyaGubN5ENzD-r6
Im Lösungsprojekt kannst du dein Projekt überprüfen und das Programm testen:
https://snap.berkeley.edu/project?username=jadga&projectname=Schneeflocken%2dDesigner%2dDE
Das Lösungsprojekt ist eine generalisierte Form des Schneeflocken-Designers. Dort kann über die Variable "Zacken" das erzeugte Dreieck so angepasst werden, dass nach dem Entfalten ein Polygon mit entsprechender Eckenzahl entsteht.
Dafür muss der Code an folgenden Stellen angepasst werden:
Im Papierobjekt ist die Strecke, die nach dem Drehen mit dem "gehe" Block zurückgelegt wird, abhängig von der Zahl, die in der "Zacken" Variable abgespeichert ist. Je nachdem, verändern sich die anderen Winkel des Dreiecks automatisch mit:
Drei Dreiecke, die in Abhängigkeit der Variable Zacken gezeichnet wurden. Die Eingabe in den "tan von" Block ist (360° / Zacken) / 2
Hat das Dreieck andere Dimensionen, müssen auch die Anzahl an Wiederholungen und der Drehwinkel angepasst werden im Skript, das das Dreieck "entfaltet", damit das Vieleck entsteht. Die Wiederholung ist die Anzahl der gewünschten Zacken, der Drehwinkel ist 360°/ Zacken:
Links ist das Skript für die "Entfaltung" des Dreiecks zu sehen. Wiederholung und Drehwinkel sind in Abhängigkeit der "Zacken"-Variable beschrieben. Rechts sieht man die Ergebnisse dieses Skripts, die entstehenden Vielecke, wenn Zacken auf 4 oder 6 gesetzt wird.
Viel Spaß beim Ausprobieren ❤️🎄❄️🌟
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